Zeitstrahl

    Belagerung Wiens durch die Türken

    1683

    Die Türken vor Wien

    Im Heiligen Römischen Reich sah man das Osmanische Reich als eine große Bedrohung, vor allem für Österreich und die Habsburger. Im Jahr 1529 kämpften österreichische Truppen gegen türkische Truppen, die Wien belagerten. In den Geschichtsbüchern spricht man von der so genannten "zweiten Wiener Türkenbelagerung".

    Kaiser Leopold floh

    Im Juli 1683 gelang es einer großen türkischen Armee mit 140000 Soldaten bis nach Wien vorzurücken. Kaiser Leopold I. bekam es mit der Angst zu tun und suchte sein Heil in der Flucht nach Passau. Es erging ein Hilferuf an alle Fürsten Europas, ihm beizustehen im Kampf gegen die "türkische Gefahr". Und die Hilfe erhielt er auch. Am 12. September 1683 schlug ein europäisches Heer, das unter der Führung des polnischen Königs Johann III. Sobieski stand, die türkischen Truppen unter deren Heerführer mit dem Namen Kara Mustafa.

    Die entscheidende Schlacht war die Schlacht am Kahlenberg, nach der sich die türkischen Truppen geschlagen geben und wieder zurückziehen mussten.

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